Über Grinda

Die Insel Grinda liegt im Herzen der Schären und ist nicht über den Landweg zu erreichen. In nur einer Bootsstunde Entfernung von Stockholm bietet sich Ihnen hier viel Ruhe und die wunderschöne Natur des Schärengartens. Hier können Sie lecker essen, die angenehme Atmosphäre genießen, viel erleben und erholsame Nächte verbringen.

Ein Besuch auf Grinda ist, als würde man die Welt für einen kurzen Moment anhalten. Das hat schon Henrik Santesson entdeckt. Deshalb kaufte der erste Direktor der Nobelstiftung die Insel im Jahr 1906 und ließ ein Sommerhaus für sich und seine Familie bauen. Nach zwei Jahren war die Jugendstilvilla aus gelbem Stein fertig. Heute ist darin das Restaurant Wärdshuset untergebracht.

Grinda liegt strategisch günstig in den mittleren Schären von Stockholm zwischen dem nördlichen Teil von Värmdö und dem südlichen Teil von Ljusterö. Dadurch haben Sie es nicht weit zu zahlreichen interessanten Ausflugszielen wie Gällnö, Svartsö und Ljusterö. Man geht davon aus, dass Grinda seit dem Mittelalter bewohnt war. Im 16. Jahrhundert war ein Lehnsbauer auf der Insel ansässig.

Die Insel befand sich bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts im Besitz der Schärenbauern und wechselte anschließend im Laufe des Jahrhunderts mehrmals den Besitzer. Anfang des 19. Jahrhunderts kauften die Schärenbauern die Insel wieder zurück.

1906 kaufte der Hardesvogt und erste Direktor der Nobelstiftung, Henrik Santesson, Grinda und ließ für sich und seine Familie eine hübsche, gelb angestrichene Steinvilla im Jugendstil erbauen. Das von Ernst Stenhammar entworfene Haus wurde 1908 fertiggestellt.

1944 kaufte die Stadt Stockholm die Insel, um den Bewohnern der Stadt neue Erholungsgebiete zu bieten. Man baute ein Feriendorf und legte einen Campingplatz an. In ehemaligen Militärbaracken wurden Sommerlager für Mädchen eingerichtet. Heute befindet sich im Südlager eine Jugendherberge. Dadurch erhielt eine breitere Bevölkerungsschicht die Möglichkeit, in die Schären zu fahren. Grinda wurde ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner Stockholms und weiter hergereiste Gäste – und ist es bis heute geblieben.

Die Steinvilla, die im Laufe der Jahre als Pensionat, Sommerferienlager und Sanatorium diente.

Die Insel blieb bis zum Jahr 1998 im Besitz der Stadt Stockholm und ging anschließend an die Skärgårdsstiftelsen über.

Die Schönheit der Natur und die Nähe zur Stadt haben Grinda zum Badeparadies der Stockholmer gemacht. Die Insel bietet wunderschöne, kinderfreundliche Badestrände am südlichen wie am nördlichen Dampfschiffanleger sowie am Källviken. Weil sich die Insel im Besitz der Skärgårdsstiftelsen befindet, können Sie sich fast überall frei bewegen. Machen Sie einen Spaziergang auf dem 2,5 Kilometer langen Wanderweg Grindastigen vorbei am höchsten Punkt der Insel, dem Klubbudden.

Am südlichen Anlegesteg von Grinda herrscht das regste Treiben. Hier befinden sich u. a. der Gasthafen, das gemütliche Bistro Framfickan, das Restaurant Wärdshuset und gleich daneben der Dorfladen und das Café mit frischen Hefeteilchen, Muffins, leckeren Sandwiches, Salaten usw.

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